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Veranstaltungsreihe: A(a)ch du grüne Neune


Freitag, 3. April 20 Uhr                                                    

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Eine multimediale Musikperformance von Andreas Haslacher. 

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

https://andalearts.com

Die Performance ist das Solo-Debüt des Musikers Andreas Haslacher. Es ist als Konsequenz aus seiner bisherigen Laufbahn zu sehen, die im Herbst 2019 in der Kunsthalle Kleinschönach angekommen ist, um ein neues Kapitel seines musikalischen Schaffens aufzuschlagen. 

 

Aus München kommend, führte sein Weg zunächst als Saxophonist in den Zirkus, später als Strassenmusiker nach Südfrankreich und 2012 dann nach Mannheim zum Klavier-Studium an der Popakademie Baden-Württemberg. Bühne und Studio wurden sein neues Zuhause, ob als Musikproduzent und Songwriter, Keyboarder oder Saxophonist. Eine vielfältige Reise mit Stationen wie Rock Am Ring, der Expo in Mailand, dem Volkstheater München, dem Rototom Festival in Spanien und dem Reeperbahnfestival in Hamburg, um nur einige zu nennen. 

 

Befördert durch Erlebnisse beim Vermitteln von Musik, unter anderem in Flüchtlingsheimen, Schulen und während eines Aufenthaltes in Tanzania, wuchs jedoch sein Bestreben freier zu arbeiten und die vorgespurten Wege der Popmusik zu verlassen. So fand er im Herbst 2019 den idealen Arbeits- und Lebensraum in der Kunsthalle Kleinschönach. Hier im beschaulichen Hinterland des Bodensees entstand „100110100101111101000101011001011110+2“ und hier feiert diese multimediale Auseinandersetzung Premiere: Elektronische Klänge, selbstgebaute Instrumente, Textexperimente und Videosequenzen verschmelzen zu einer Collage. Eine unterhaltsame Performance, hinter der aber existentielle Fragen stehen. Was ist der Mensch? Es schwindet die lauwarme Gewissheit, dass der Mensch einfach Mensch ist, weil er Mensch ist. Ein Leben ohne Maschinen kann nicht mehr ernsthaft zur Debatte stehen. Ebensowenig eine Zukunft ohne Menschen, die ihr Menschsein(?) als entscheidendes Moment erkennen. Doch werden uns die Maschinen immer ähnlicher - oder sind wir es, die immer mehr den Maschinen gleichen? Andreas Haslacher lädt zur spielerischen Auseinandersetzung ein.


Sonntag, 24. Mai 11 Uhr

Dorle und Kolja spielen im Grünen

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

www.dorle-ferber.de

Ein Konzert für Groß und Klein in musikalischer Artenvielfalt!

Open air mit Blick ins Offene, grüne Weite, bei Regen im Flur

Mit Dorle Ferber, Stimme, Violine, Obertonflöte

Kolja Legde, Kontrabass

 

Musik und Lieder aus den wilden Gärten der Sängerin und Geigerin Dorle Ferber und dem Kontrabassisten Kolja Legde. Songs, Jazz, groove, Poesie, Improvisation- dabei über sämtliche musikalische Gartenzäune hinweg fließend. Zart, wütend, verhalten, erzählend, beschwörend. Geschichten von Wäldern, Wüsten, Wunderländern, von Vögeln und Gefahren, von der Aach und dem Schwarzen Meer, von Schmerz, Furcht und Weh, von Kindheit und nicht zuletzt von Freiheit und Hoffnung. Koljas virtuos gespielter Kontrabass mit Dorles ausdrucksstarker, stets wandlungsfähiger Stimme, Violine, gestrichen, pizzicato garantieren ein spannendes, unterhaltsames Konzert! Musik für bessere Zeiten- Zum Zuhören, Verweilen und Träumen. Dorle Ferber, Stimme, Violine, Kompositionen hat nach ihrem Musikstudium viele Bands & Projekte geprägt, unter anderem Cochise, Zauberfinger, Elster Silberflug, für Theater gearbeitet und 2 Solo-CDs veröffentlicht. VORSTADTGESÄNGE/ STROH ZU GOLD.

Stipendiatin von salem2salem, Zusammenarbeit mit zahlr. Künstlerinnen aus Jazz,

Rock, Improszene, wie auch aus Asien und Afrika (z.B. Enk Jhargal, Xu Fengxia, Njamy Sitson), Konzerte bis Schweden oder Java. www.dorle-ferber.de Kolja Legde, Absolvent des renommierten Jazz Institut Berlin (u.a. bei John Hollenbeck), zur Zeit einer der gefragtesten Kontrabassisten im Süden (u.a. im Max Petersen Trio, KOAN Duo, Die Drahtzieher). Mit enormer musikalischer Präsenz ist er ein virtuos spielender, einfühlsam und innovativ gestaltender Partner.


Sonntag, 21. Juni 11–13 Uhr

ICH-Losigkeit: Ein Grundproblem unserer Zeit

Vortrag von Karen Swassjan. Eintritt 10€.

Karen Swassjan (*1948) war bis 1993 Professor für Philosophie, Kulturgeschichte und Ästhetik an der Universität Jerewan. Er ist Übersetzer ins Russische und Herausgeber von Werken Rilkes, Nietsches und Spenglers sowie Autor zahlreicher Bücher in russischer und deutscher Sprache. Forschungspreisträger 1993/1994 der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Dozent in Basel.


Sonntag, 24. Juli – 9. August

Natur_Kunst_Leben

Ein Landschaftskunstprojekt.


Mittwoch, 19. August

The Beez

Eintritt frei, Spenden erwünscht.


Freitag, 25. September

Paul Stein: Öfter mal das Mittelgebirge wechseln 

Ausstellung. Eintritt frei.


Samstag, 10. Oktober

Isabell Marquardt & Roland Kohle

Eintritt frei, Spenden erwünscht.


Samstag, 20. – 21. November

Tage der offenen Ateliers 


Lüül und Band

Donnerstag, 19. März 20 Uhr. 

Lüül und Band                               

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

https://luul.de

 Die frisch gekürten Gewinner des mit 4000€ dotierten Preises Kupferle für herausragende Auftritte kommen in den Süden.

 

40 Jahre Musikgeschäft, von den Krautrock-bands Agitation Free und Ash Ra Tempel über Nico, Neuer Deutscher Welle und den 17 Hippies - da hat einer was zu erzählen. Beziehungskisten, Zeitkritisches und All-tägliches fasst Lüül in Worte und setzte sie mit angerauter Stimme ausdrucksstark in Szene. Das hat einen guten Schuss Nachdenklichkeit und Melancholie, ist meist lässig, lädt oft aber auch zum Tanzen ein. Eine Lebensweise in Liedern.

 

Die aktuelle CD „Fremdenzimmer“ steht im Mittelpunkt des Live Programms und wird er-weitert durch Lüül Klassiker wie „Verliebt in Du“, „Neulich im Puff“, „Untergang“ oder „Mach das Leben schön“ von seiner legendären „Damenbesuch“ CD. 

 

Begleitet von der wunderbaren Kerstin Kaernbach an so exotischen Instrumenten wie Theremin und Singender Säge, mit Kruiskos groovigem Akkordeon und Daniel Cordes  virtuosem Kontrabass entfalten Lüüls Songs einen mitreißenden Charme. Das ist eigenwillig und authentisch, und wird mit Berliner Chuzpe präsentiert. Souverän gelingt Lüül & Band der Spagat zwischen Tiefgang und Humor, Alltags-Wahnsinn und bewegenden Momenten. Das ist vor allem gute Unterhaltung!

 

Lüül: Gesang, Gitarre, Banjo, Ukulele

Kruisko: Akkordeon, Marimba, Gesang) 

Kerstin Kaernbach: Geige, Bratsche, singende Säge, Theremin, Flöte, Gesang 

Daniel Cordes: Kontrabass, Gesang


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